Villingen-Schwenningen bewegt sich unter Tanzland Deutschland

Wir bewegen unsere Körper täglich und tänzeln oft durch den Tag, ohne es überhaupt zu bemerken. Eine der Freuden des Tanzes ist, dass jeder es jederzeit tun kann, unabhängig von Training oder körperlichen Fähigkeiten - es ist eine Kunstform, die die Semantik transzendiert und uns mit der Bewegung verbindet. Während für die Heinz-Bosl-Stiftung und das Bayerische Junior Ballett München das Streben nach elitären und professionellem Tanztraining lebenswichtig ist, erkennen wir auch die Notwendigkeit an, Tanz in Umgebungen zu kultivieren, in denen der Zugang möglicherweise nicht so prominent ist.

Im Juni und September dieses Jahres wurden junge Tanzbegeisterte aus Villingen-Schwenningen im Alter von 10 bis 20 Jahren in zwei Workshops mit verschiedenen Aspekten des Repertoires der Junior Company vertraut gemacht. Mit einer Orientierung auf Aszure Bartons Uraufführung „Nonett", und vor allem durch die Verwendung von Richard Reed Parrys „Musik für Herz und Atem", erforschten die Schüler im Juni die Beziehung zwischen ihrer eigenen Bewegung und zugleich dem Rhythmus ihres Herzschlages. Dies erforderte den Einsatz von Stethoskopen zur Unterstützung bei der Schaffung eines solchen Bewusstseins. Im September gab es die jazzigen Rhythmen in Norbert Grafs „Blues in A-Minor".  Motive aus dieser Choreografie wurden mit den Schülern erarbeitet. Das Projekt wird fortgesetzt, wenn das Bayerische Junior Ballett München im Mai 2019 mit „Das Triadische Ballett" nach Villingen-Schwenningen zurückkehrt.

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