Über uns

Herzlich willkommen bei der Heinz-Bosl-Stiftung!

Seit 40 Jahren gilt der Name der Stiftung weltweit als Gütesiegel für fundierte Ausbildung. Zuerst als Ballett-Leistungszentrum, ein paralleler und ergänzender Ausbildungsbetrieb zur Ballett-Akademie, hat sich die 1978 von Konstanze Vernon im Gedenken an ihren viel zu früh verstorbenen Tanzpartner Heinz Bosl gegründete Stiftung heute auf die finanzielle und materielle Förderung von jungen Tänzerinnen und Tänzern fokussiert. Gemeinsam mit ihren beiden großen Kooperationspartnern, dem Bayerischen Staatsballett und der Ballett- Akademie der Hochschule für Musik und Theater München, widmet sie sich der Vergabe von Wohnheimplätzen, Stipendien und Anstellung von Ballettpädagogen als unabhängige Institution der Sicherung der Rahmenbedingungen zur bestmöglichen Entwicklung junger Talente in enger Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten.

Über 300 von der Heinz-Bosl-Stiftung im Leistungszentrum geförderte Absolventen der Ballett-Akademie erhielten in den vergangenen Jahrzehnten sofort nach ihrem Diplom ihr erstes Theater-Engagement. Die 2010 in Zusammenarbeit aller Kooperationspartner gegründete Junior Company, das Bayerische Junior Ballett München, schlägt die lang ersehnte Brücke zwischen Lehre und Bühnenkarriere. Konstanze Vernon verstarb im Januar 2013. Ihr Vermächtnis, die Heinz-Bosl-Stiftung, wird auch in Zukunft in ihrem Sinn von Ivan Liška weitergeführt werden.

Konstanze Vernon (1939-2013), von 1963 bis 1980 Primaballerina der Bayerischen Staatsoper, und der einstige „Shooting Star“ Heinz Bosl, waren fast zehn Jahre lang das Traumpaar des Münchner Ballett-Publikums. Als Heinz Bosl 1975 im Alter von 28 Jahren an Krebs starb, wollte Konstanze Vernon die Erinnerung an ihn am Leben erhalten. Deshalb gab sie der Stiftung, die sie 1978 gemeinsam mit ihrem Ehemann Fred Hoffmann gründete, seinen Namen: Heinz-Bosl-Stiftung.

Im Hof des Anwesens Herzogstraße 3 entstand im Jahr 2003 das Choreografie-Zentrum der Stiftung, Konstanze-Vernon-Saal. Mit über 200 qm dient er der Junior Company als Proben-, Trainings- und vor allem Kreationsstätte. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung die Lizenz-Rechte an unzähligen Balletten erworben und den Schülern und Studenten zur Aufführung zur Verfügung gestellt. Arbeiten von Nacho Duato, Hans van Manen, Jiří Kylián, George Balanchine, Robert North, Renato Zanella, Ralf Jaroschinski oder Heinz Manniegel.

40 Jahre Geschichte